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Falkland Inseln

Im südlichen Atlantik liegen sie: Westfalkland und Ostfalkland mit ihren rund 200 vorgelagerten kleineren Inseln. Dazwischen verläuft der Falklandsund, an dem Port Howard liegt. Ostfalkland wird in der Nähe von Darwin durch ein gewaltiges Fjord nochmals nahezu horizontal in zwei Hälften geteilt. Die Hauptstadt Stanley liegt an der Ostküste und beheimatet mit rund 2‘000 Einwohnern fast 80 Prozent der gesamten Falkland-Bevölkerung.

Die beiden Hauptinseln sind im Norden von Hügelketten gekennzeichnet. Ansonsten wachsen im subantarktischen Klima hauptsächlich Zwerg-Birken, Gräser und diverse Klee-Arten. Die Falkland Inseln beherbergen gut 60 heimische Vogelarten, darunter den Falklandpieper, Albatrosse, Geierfalken und Enten. Riesige Pinguin-Kolonien brüten an den Küsten, wie die majestätischen Königspinguine, Felsen-, Esel- und Magellanpinguine. Ebenfalls an den Küsten tummeln sich Kolonien von Seeelefanten und Seelöwen.

Das Klima der Inseln ist nicht besonders attraktiv: kühl, nass und windig. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei lediglich 5°C und erreicht nur in den Hochsommermonaten Dezember bis Februar gegen 20°C. Zwischen Mai und September herrscht meist Dauerfrost. Das Klima ist zudem von einem beständigen Westwind geprägt und an durchschnittlich 200 Tagen im Jahr regnet oder schneit es.