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Fernandina

Die viertgrösste der Galápagos-Inseln trägt ihren Namen zu Ehren von König Fernando II. von Spanien, ebenfalls ein Geldgeber von Christoph Kolumbus. Fernandina erstreckt sich über eine Fläche von 642 Quadratkilometer und gipfelt im 1‘494 Meter hohen Vulkan Cumbre – der aktivste aller Vulkane der Galápagos-Inseln. Alle paar Jahre ergiessen sich Lavaströme ins Meer und bedrohen Tier- und Pflanzenwelt.

Inmitten der Insel hat sich ein riesiger Vulkankrater gebildet, der zeitweise sogar einen kleinen See zu Tage brachte. Durch Einstürze einiger Kraterwände ist er wieder verschwunden. Doch die schwarzen Lavafelsen sind auch Heimat von hunderten von Meeresleguanen, Stummelkormoranen, Pinguinen, Pelikanen und Seelöwen. Entlang der Küste finden sich vereinzelt typisch tropische Mangrovenwälder. Fernandina hat im Gegensatz zu anderen Inseln nicht so stark unter dem Menschen gelitten und bietet eine überdurchschnittliche einheimische Artenvielfalt.