Auf Kreuzfahrt während Corona Ein Reisebericht - Teil 1

Aktualisiert: 2. Sept 2020


Als Hapag-Lloyd im Juli ankündigte, ab August Kurzkreuzfahrten ab/bis Hamburg ohne Landgänge anzubieten, habe ich nicht lange gezögert und eine Fahrt auf der 2019 fertiggestellten HANSEATIC inspiration gebucht. Zum einen hatte ich nach fast 9 Monaten "an Land" wieder ungemein Lust auf Meer und zum anderen wollte ich mir direkt vor Ort ein Bild vom neuen Sicherheits- und Hygienekonzept machen, welches wohl für die nahe Zukunft in ähnlicher Form zum Standard in der Kreuzfahrten-Branche wird.


Dank der sehr detaillierten Reiseunterlagen konnten wir uns vor Abreise gut auf die bevorstehende Kreuzfahrt vorbereiten. Ein Gesundheitsfragebogen muss ausgefüllt und bei Einschiffung abgegeben werden. Ein genereller Covid-19 Test ist nicht nötig. In Verdachtsfällen hat Hapag-Lloyd jedoch die Möglichkeit im Hafengebäude einen Schnelltest inkl. Laborauswertung vorzunehmen. Dies gilt auch auf dem Schiff. Ein entsprechendes Labor wurde eingerichtet.


Am Dienstag, 6.8. ging es mit einer Maschine der Swiss nach Hamburg. Ein Mund-Nasen-Schutz muss am Flughafen Zürich dann getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird. Aufgrund des reduzierten Flugplans waren trotz Sommerferien nicht so viele Passagiere wie üblich im Flughafengebäude. Deshalb war das Check-in und die Sicherheitskontrolle schnell und entspannt erledigt.


Nachdem unser Flug zum Einsteigen aufgerufen wurde, hiess es wieder Maske auf. Die Maskenpflicht gilt während des gesamten Fluges. Bei einer Flugzeit von etwas mehr als einer Stunde gut auszuhalten.


Nach einer überpünktlichen Landung in Hamburg bei schönstem Wetter und 31 Grad ging es mit einer Limousine unseres Partners Blacklane zum Hafen von Altona. Ein Mund-Nasen-Schutz ist in Deutschland in allen geschlossenen Räumen Pflicht, so auch im Flughafen sowie in der Limousine.


Nach ca. 35 Minuten Fahrzeit erreichten wir auch schon das Cruise Terminal von Hamburg Altona. Bei der Reservierung der Reise mussten wurde uns ein Einschiffungszeitraum aufgrund unserer Ankunft zugeteilt (14.00 - 15.00 Uhr, 15.00 - 16.00 Uhr oder 16.00 - 17.00 Uhr) damit sich nicht zu viele Gäste gleichzeitig im Hafengebäude aufhalten. So kam es auch, dass wir bei Ankunft die einzigen Gäste waren. Nach der herzlichen Begrüssung der Hapag-Lloyd Mitarbeiter folgte das obligatorische desinfizieren der Hände und Temperaturmessen. Anschliessend wurden die restlichen Formalitäten erledigt und schon ging es nach einer kurzen Sicherheitskontrolle auch schon auf unsere Kabine. Vom Verlassen des Wagens bis zu unserer

Balkon-Kabine vergingen kaum mehr als 10 Minuten. Das nenne ich eine VIP-Behandlung!


Standesgemäss wurden wir in unserer Kabine dann auch mit Sekt und Häppchen begrüsst.